Aktuelles

Raghavendra Rohith Kasibhatla promoviert zum Doktor-Ingenieur

Raghavendra Rohith Kasibhatla studierte an der JNTU Hyderabad Allgemeinen Maschinenbau und erwarb im August 2011 den Abschluss Bachelor of Science. Danach studierte er an der TU Dresden Computational Engineering und schloss im Oktober 2013 mit dem Master of Science ab.

Von Februar 2014 bis Januar 2018 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am LTTT tätig. In seinen Forschungsarbeiten widmete er sich der numerischen Simulation des Phasenwechsels in makroverkapselten, latenten thermischen Speichern. Jeweils relevante physikalische Phänomene bildete er dabei auf Skalenbereichen ab, die von der Einzelkapsel bis zum gesamten Speicher reichen.

Nach Einreichung seiner Dissertation zum Thema „Multiscale thermo-fluid modelling of macro-encapsulated latent heat thermal energy storage“ legte er am 23.11.2018 die mündliche Prüfung ab. Der LTTT gratuliert dem neuen Doktor-Ingenieur, der inzwischen als Entwicklungsingenieur bei ZF Friedrichshafen AG tätig ist.

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Von links: Prof. Dr.-Ing. Uwe Glatzel, Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann, Raghavendra Rohith Kasibhatla, Prof. Dr. rer. nat. Cornelia Breitkopf (TU Dresden), Prof. Dr.-Ing. Walter Krenkel

Delegation der OTH Amberg-Weiden und NTC Pilsen zu Besuch am LTTT/ZET

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Bild (v.l.n.r.): Sebastian Kutzner (Projektmitarbeiter, LTTT/ZET), Tobias Popp (OTH Amberg-Weiden), Prof. Andreas Weiß (OTH Amberg-Weiden), Dr.-Ing. Florian Heberle (Projektkoordinator, LTTT und Geschäftsführer ZET) sowie die Delegation des NTC Pilsen

Anfang Februar durfte das Zentrum für Energietechnik eine Delegation der OTH Amberg-Weiden und des New Technologies Research Centre Pilsen (NTC) an der Universität Bayreuth begrüßen.

Dem NTC gehören Experten für CFD-Simulation an, die diese Kompetenzen insbesondere auf dem Gebiet der ORC-Turbinen anwenden. Aus diesem Grund fand eine Besichtigung des Forschungskraftwerks am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse statt.

Neben der Besichtigung hatten alle Beteiligten die Gelegenheit für einen intensiver Austausch zur ORC-Technologie und Ansätze für mögliche zukünftige gemeinsame Arbeiten.


Erfolgreiche Promotion von Mark Bärwinkel

Im Wintersemester 2008/2009 nahm Mark Bärwinkel an der Universität Bayreuth sein Studium im Bachelorstudiengang „Engineering Science“ auf. Nach erfolgreichem Abschluss wechselte er in den Masterstudiengang „Energy Science and Technology“. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter widmete er sich dann von Juni 2014 bis Juli 2018 im Rahmen eines DFG- sowie eines EU-Projektes am LTTT verschiedenen Fragestellungen auf dem Gebiet der Laserzündung.

Nach Einreichung seiner Dissertation zum Thema „Einfluss der Fokussierung und der Impulsenergie auf die Entflammung bei der Zündung mit einem passiv-gütegeschalteten Laser“ legte Mark Bärwinkel am 05.12.2018 die mündliche Prüfung ab. Der LTTT gratuliert dem neuen Doktor-Ingenieur.

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Von links: Prof. Dr.-Ing. R. Moos, Prof. Dr.-Ing. J. Kiefer (Universität Bremen), M. Bärwinkel, Prof. Dr.-Ing. D. Brüggemann, Prof. Dr.-Ing. G. Fischerauer

Eis-Energiespeicher Modell im neuem TAO-Gebäude

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Eis-Energiespeicher im TAO-Gebäude

Im Foyer des Zentrums für Energietechnik im neuen TAO-Gebäude der Universität Bayreuth wurde im Dezember 2018 ein Modell des im realen Gebäude verbauten Eis-Energiespeichers aufgestellt. Dieses Modell demonstriert anschaulich die Funktionsweise des Versorgungssystems, welches kombiniert mit einer Wärmepumpe sowohl Wärme als auch Kälte bereitstellen kann.

Bei der Speicherentladung entzieht die Wärmepumpe dem im Speicher vorhandenen Wasser während des Erstarrungsvorgangs latente Wärme und hebt diese auf ein nutzbares Temperaturniveau an. Kühlwasser, welches zur Gebäude- und Prozesskühlung benötigt und dabei erwärmt wird, dient zur Beladung des Eisspeichers und Aufschmelzen des Eises. Der Versorgungskreis schließt sich mit dieser Regenerierung.

Auch im Modell befindet sich Wasser im Speicher, welches durch ein Temperiergerät erstarrt und aufgeschmolzen wird. Interessierte können über ein Touchpad zwischen den beiden Modi wechseln und den Be- und Entladevorgang des Speichers beobachten.


Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der OTH-AW wird fortgesetzt

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Bestehender ORC-Teststand am ZET/LTTT an dem die adaptive Turbinentechnologie erprobt werden soll

Der Stiftungsrat der Bayerischen Forschungsstiftung hat in seiner dritten Sitzung am 13. Dezember 2018 ein gemeinsames Technologieprojekt der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, der Fa. DEPRAG und des Zentrums für Energietechnik der Universität Bayreuth bewilligt. Mit 347 Tsd. Euro wird das Projekt „TurboSmart – adaptive Mikroexpansionsturbine für die Energierückgewinnung“ gefördert.
Durch eine neuartige, sich selbst einstellende Turbine mit variabler Geometrie und eigener Regelung soll die Energieausbeute bei der Energierückgewinnung (Wärme und Druck) in der Industrie und an Blockheizkraftwerken um ca. 20 % gesteigert werden. Bestehende Anlagen würden damit wirtschaftlicher, bisher als unwirtschaftlich betrachtete Projekte würden wirtschaftlich darstellbar.
Ziel ist es, einen Demonstrator zu entwickeln und ihn auf der vorhandenen ORC (Organic-Rankine-Cycle)Versuchsanlage zu testen, um den Nachweis für die Effektivitätssteigerung zu erbringen.

Die komplette Pressemitteilung.


Erfolgreiche Promotion von Christian Pötzinger

Christian Pötzinger studierte an der Universität Bayreuth Engineering Science (B.Sc.) und Energy Science and Technology (M.Sc.). Von März 2013 bis Ende 2016 befasste er sich innerhalb der Arbeitsgruppe „Energiesysteme und Energietechnologien“ mit Energiespeichern, der Prozesskette rund um den Sekundärenergieträger Wasserstoff und der Analyse von Energiesystemen. Während dieser Zeit verfasste er seine Dissertation zum Thema „Modellierung und thermoökonomische Bewertung von PV-Energiesystemen mit Batterie- und Wasserstoffspeichern in Wohnhäusern“. In dieser Arbeit werden Batterie- und Wasserstoffspeicher bei ihrer Anwendung in einem mit einer PV-Anlage ausgestatteten Einfamilienhaus miteinander verglichen. Die Modellierung der PV-Erzeugung, die Bewertung unterschiedlich dimensionierter Energiespeicher in verschiedenen Systemgrößen sowie deren Einbindung in ein gekoppeltes elektrothermisches System bilden den Schwerpunkt seiner Forschung. Nach Einreichung seiner Dissertation im November 2017 fand am 14.09.2018 der letzte Teil des Promotionsverfahrens statt. Im Beisein der beiden Gutachter Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) sowie des weiteren Prüfers, Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer, verteidigte Christian Pötzinger seine Doktorarbeit. Der LTTT und das ZET gratulieren dem neuen Doktor-Ingenieur. Seit Oktober 2017 ist Christian Pötzinger im Bereich Maschinenwesen in der staatlichen bayrischen Bauverwaltung tätig.

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Christian Pötzinger (2. v. l.) mit seiner Prüfungskommission, den Professoren (v.l.n.r.) Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr.-Ing. Michael Danzer sowie des Vorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Andreas Jess.

Praxisforum Geothermie 2018

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Tim Eller, M.Sc. bei seinem Vortrag

Vom 16. bis 18. Oktober fand im Haus der bayerischen Wirtschaft in München das diesjährige Praxisforum Geothermie statt. Die Veranstaltung zeigt Herausforderungen sowie Lösungsansätze bei der geothermischen Strom- und Wärmeerzeugung auf. Im Rahmen des Workshops „European Heat Summit“ wurden in diesem Jahr auch internationale Geothermieprojekte aus Belgien, Frankreich, der Türkei und der Schweiz vorgestellt.

Seitens des ZET/LTTT nahm Tim Eller, M. Sc., an der Veranstaltung teil und stellte seine Forschungsergebnisse bei der Entwicklung von Wärmelastprofilen für geothermisch beheizte Fernwärmenetze vor.


Weitere Informationen zum Download.

DGK 2018

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Gelegenheit sich zu Informieren.
Bildquelle
„Bundesverband Geothermie e.V.“

Der Deutsche Geothermiekongress 2018 fand von 27. bis 29. November im Haus der Technik in Essen statt. Mit über 700 Besuchern und 170 Referenten stellt er die zentrale Austauschplattform der nationalen und internationalen Geothermiebranche dar. Im Fokus stand dabei vor allem der Austausch mit dem diesjährigen Partnerland Dänemark.

Vom Zentrum für Energietechnik der Universität Bayreuth nahm Tim Eller, M. Sc., an der Veranstaltung teil und stellte im Rahmen eines Vortrag zur „Entwicklung von Wärmelastprofilen für geothermische Fernwärmenetze“ seine aktuellen Forschungsergebnisse vor.

Weitere Information finden Sie unter:
DGK 2018