Aktuelles

Teilnahme des LTTT am ProcessNet Jahrestreffen 2019 in Essen

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Matthias Welzl, M.Sc., Dr.-Ing. Theresa Weith und Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann (von links) vor dem Tagungshotel in Essen.

Im Rahmen des diesjährigen ProcessNet-Jahrestreffens kamen die Fachgruppen Mischvorgänge, Trocknungstechnik und Wärme- und Stoffübertragung vom 18. bis 20.03.2019 im Hotel Bredeney in Essen zusammen. Forschungseinrichtungen, Universitäten und Industrie präsentierten hierbei neueste Anwendungen und wissenschaftliche Erkenntnisse in den unterschiedlichen fachgruppenrelevanten Themengebieten.

Den LTTT vertraten Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann, Dr.-Ing. Theresa Weith und Matthias Welzl, M.Sc. In einem Posterbeitrag der Fachgruppe Wärme- und Stoffübertragung stellte Matthias Welzl seine Forschungsergebnisse zum Thema „Experimentelle Untersuchung des Wärmeübergangs beim Blasensieden von Low GWP Arbeitsmedien im Organic Rankine Cycle“ vor.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie unter:
http://www.geothermie-zentrum.de/egpd2017.html


Wissenstransfer mit ZET-Beitrag bei der Geothermie-Allianz Bayern (GAB)

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Das Bild zeigt Dr.-Ing. Heberle beim Vortrag.

Die Vernetzung der Geothermie-Expertise aus Wissenschaft und Wirtschaft, Universitäten und Anlagenbetreibern ist fester Bestandteil der Arbeit der Geothermie-Allianz Bayern (GAB). Die GAB bietet im Rahmen der Veranstaltung „Wissenstransfer“ eine Plattform zur Information sowie zum offenen Austausch an.

Rund 50 Besucher folgten am 14.03.2019 der Einladung zur 3. Wissenstransferveranstaltung "Geothermie in der Süddeutschen Molasse" am Zentrum für Energie und Information an der Technischen Universität München in Garching. Das Schwerpunktthema lautete „Obertägige Anlagen und Netze“.

Der ZET-Geschäftsführer Dr.-Ing. Florian Heberle war als Referent geladen und stellte in seinem Vortrag „Geothermie eine nachhaltige Energiequelle? Ökobilanz eines realen Kraftwerks“ die Ergebnisse einer Lebenszyklusanalyse für ein geothermisches ORC-Kraftwerk im Raum München vor.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Umweltauswirkungen in diesem Fallbeispiel deutlich geringer ausfallen im Vergleich zu bisherigen Studien, welche auf theoretischen Szenarien basieren.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung erhalten Sie hier.


LTTT auf der IRES 2019

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(v.l.) Sebastian Kuboth M.Sc. und Dr.-Ing. Andreas König-Haagen auf der IRES 2019

Auch 2019 war der LTTT auf der jährlichen Fackkonferenz für Energiespeicherung „International Renewable Energy Storage / Energy Storage Europe (IRES/ESE)“ vom 12. bis 14.3.2019 in Düsseldorf vertreten. Neben zahlreichen Vertretern der Industrie, welche sich auf der parallelen Messe präsentierten, referierten dort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zu verschiedenen Möglichkeiten der Energiespeicherung, der technischen Umsetzungen von Speichersystemen und deren Wirtschaftlichkeit. Dabei lag der Fokus insbesondere auf thermischen und elektrischen Energiespeichern. Die Bandbreite der Präsentationen reichte von industriellen Anwendungen über makroskalige Betrachtungen zur Netzstabilisierung bis hin zur Speicherung erneuerbarer Überschussenergie in privaten Haushalten. Auch diverse Fallstudien wurden betrachtet. Der LTTT präsentierte dabei sowohl die Optimierung thermischer Energiespeichersysteme durch Analyse der Exergieströme, als auch die Energieeffizienz- und Wirtschaftlichkeitsverbesserung von Energiesystemen in Wohngebäuden mittels modellprädiktiver Regelung.



Weitere Informationen zum EGPD 2017 finden Sie unter:
http://www.geothermie-zentrum.de/egpd2017.html


Start einer Projektkooperation von ZET und TenneT zum Thema Sektorenkopplung

Für ein Gelingen der Energiewende wird der Sektorenkopplung von Strom- und Gasnetzen bereits heute eine Schlüsselrolle beigemessen. Der steigende Bedarf an Kapazitäten zur Zwischenspeicherung überschüssiger elektrischer Energie, die Bereitstellung notwendiger Transportkapazitäten zwischen Stromerzeugern und –abnehmern sowie die Integration erneuerbar erzeugten Stroms in vielfältige Bereiche des Endenergieverbrauchs stellen die Infrastruktur vor große Herausforderungen.

Die Technologie Power-to-Gas (P2G) bietet eine Alternative und Ergänzung zum Ausbau des Stromnetzes und ermöglicht eine Nutzung überschüssigen Stroms aus volatilen erneuerbaren Energiequellen. In einem auf drei Jahre ausgelegten Projekt wird das Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth in Zusammenarbeit mit dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH zentrale Fragestellungen im Hinblick auf eine künftige Umsetzung von P2G bearbeiten:

  • Welche Verfahren sind für die Umwandlung von Strom in Gas besonders geeignet?
  • Wie kann die Kopplung der Netze umgesetzt und modelliert werden?
  • Wie könnten P2G-Geschäftsmodelle aussehen?
  • Welche regulatorischen Rahmenbedingungen sollten geschaffen werden?
  • Welche P2G-Potenziale könnten im TenneT-Versorgungsgebiet erschlossen werden?

Seitens ZET sind der Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse (LTTT) und der Lehrstuhl für Chemische Verfahrenstechnik (CVT) in die Auftragsforschung eingebunden.

Im Rahmen eines Kick-off-Meetings am 14.02.2019 im TenneT-Campus wurden die geplanten Arbeitspakete diskutiert und das weitere Vorgehen für die kommenden Monate abgesprochen.
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Die Teilnehmer des Kick-off-Meetings: (untere Reihe v.l.) Dr. Nils Schindzielorz, Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann, Dr. Bernd Klöckl, Christoph Linhardt; (obere Reihe v.l.) Martin Groll, Dr. Sascha Altschäffl, Dr.-Ing. Christoph Kern, Prof. Dr.-Ing. Andreas Jess, Dr.-Ing. Andreas Obermeier (Foto: Katrin Müller, TenneT)

Raghavendra Rohith Kasibhatla promoviert zum Doktor-Ingenieur

Raghavendra Rohith Kasibhatla studierte an der JNTU Hyderabad Allgemeinen Maschinenbau und erwarb im August 2011 den Abschluss Bachelor of Science. Danach studierte er an der TU Dresden Computational Engineering und schloss im Oktober 2013 mit dem Master of Science ab.

Von Februar 2014 bis Januar 2018 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am LTTT tätig. In seinen Forschungsarbeiten widmete er sich der numerischen Simulation des Phasenwechsels in makroverkapselten, latenten thermischen Speichern. Jeweils relevante physikalische Phänomene bildete er dabei auf Skalenbereichen ab, die von der Einzelkapsel bis zum gesamten Speicher reichen.

Nach Einreichung seiner Dissertation zum Thema „Multiscale thermo-fluid modelling of macro-encapsulated latent heat thermal energy storage“ legte er am 23.11.2018 die mündliche Prüfung ab. Der LTTT gratuliert dem neuen Doktor-Ingenieur, der inzwischen als Entwicklungsingenieur bei ZF Friedrichshafen AG tätig ist.

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Von links: Prof. Dr.-Ing. Uwe Glatzel, Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann, Raghavendra Rohith Kasibhatla, Prof. Dr. rer. nat. Cornelia Breitkopf (TU Dresden), Prof. Dr.-Ing. Walter Krenkel

Delegation der OTH Amberg-Weiden und NTC Pilsen zu Besuch am LTTT/ZET

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Bild (v.l.n.r.): Sebastian Kutzner (Projektmitarbeiter, LTTT/ZET), Tobias Popp (OTH Amberg-Weiden), Prof. Andreas Weiß (OTH Amberg-Weiden), Dr.-Ing. Florian Heberle (Projektkoordinator, LTTT und Geschäftsführer ZET) sowie die Delegation des NTC Pilsen

Anfang Februar durfte das Zentrum für Energietechnik eine Delegation der OTH Amberg-Weiden und des New Technologies Research Centre Pilsen (NTC) an der Universität Bayreuth begrüßen.

Dem NTC gehören Experten für CFD-Simulation an, die diese Kompetenzen insbesondere auf dem Gebiet der ORC-Turbinen anwenden. Aus diesem Grund fand eine Besichtigung des Forschungskraftwerks am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse statt.

Neben der Besichtigung hatten alle Beteiligten die Gelegenheit für einen intensiver Austausch zur ORC-Technologie und Ansätze für mögliche zukünftige gemeinsame Arbeiten.